


So beschlossen die Kirchengemeinden, dass in diesem Sommer drei Freizeiten für Kinder zwischen 8 und 11 Jahren stattfinden sollten. Die Kirchengemeinden Adolzfurt-Scheppach, Bretzfeld-Rappach und Waldbach-Dimbach boten an ihre geräumigen Gemeinderäume zur Verfügung zu stellen. So fand zwischen vom 02.08.-06.08.21 das Ferienprogramm in Adolzfurt, vom 09.08.21-13.08.21 das Ferienprogramm in Bretzfeld und vom 16.08.-20.08.21 das Ferienprogramm in Waldbach statt.
In jeder Woche waren andere Kinder und andere Mitarbeitende dabei. Sie alle lauschten den Geschichten von Jakob. Sie hörten, wie er sich das Erstgeburtsrecht durch einem Teller Linsensuppe erschlich, wie er seinen Bruder Isaak mit der List seiner Mutter um den Erstgeburtssegen brachte und wie er auf der Flucht vor der Familie im Traum eine Gotteserscheinung mit der Himmelsleiter hatte. Trotz seiner Hinterlistigkeit versprach Gott ihm: „Ich bin mit dir“. Natürlich durfte auch die Geschichte nicht fehlen, wie Jakob zu seinem Onkel Laban kommt und dort von diesem betrogen wird. Er möchte Rahel heiraten, bekommt aber zuerst Lea untergejubelt. Als der Streit mit der Schwiegerfamilie nicht mehr auszuhalten ist, beschließt er mit seinen Frauen Rahel und Lea und seinen Kindern zurück in seine Heimat zu gehen. Aber was wird ihn dort erwarten? Möchte Esau ihn immer noch am liebsten tot sehen? Auf dem Heimweg kämpft Jakob am Fluss Jakob mit einem Fremden, der ihn kurz vor Sonnenaufgang segnet. Mit einer verletzten Hüfte, aber voller Mut tritt er seinem Bruder Esau entgegen, den er seit zwanzig Jahren nicht mehr gesehen hat. Wie wird Esau reagieren? Die Kinder sahen in der Geschichte, dass Esau seinem Bruder verziehen hat und ihn versöhnlich in die Arme schließt. Auch wenn Esau nicht den Erstgeburtssegen bekommen hat, so ist es ihm doch gut ergangen und er hat, wie Jakob auch, eine große Familie, eine stattliche Herde und viel Land, um alle zu versorgen. Jakob kann also in Frieden mit seiner Familie ein neues zu Hause aufbauen, an dem Ort, an dem er Gott versprochen hat: „Wenn du mich segnest und begleitest, dann werde ich dir hier einen Altar bauen“. Diesen Ort nannte er Bethel.
Nachdem wir jeden Tag einen Teil von Jakobs Geschichte gehört hatten, gab es ein buntes und abwechslungsreiches Programm. Wir bastelten Schalen aus Pappmaché, knüpften Traumfänger, bemalten Tassen, gestalteten Taschen, übten uns in Geschicklichkeit, spielten Mannschaftsspiele, stellten uns Herausforderungen wie: „Puste den Luftballon auf, bis er platzt“, wanderten oder machten uns bei der Wasserschlacht so richtig nass. Das Programm war so vielseitig, dass hier gar nicht alles aufgezählt werden kann. Langeweile kam jedenfalls nie auf.
Ein herzlicher Dank geht an die Kirchengemeinden, die sich bereit erklärt haben, die Tagesfreizeit zu veranstalten und ihre Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen.
Ein weiterer Dank geht an die Hausmeisterinnen, die während und nach den Freizeiten in den Gemeindehäusern wieder „klar Schiff gemacht“ haben.
Ein ganz besonderer Dank geht an die insgesamt 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ohne die die Freizeiten nicht durchführbar gewesen wären. Danke für euer Engagement, euren Einsatz und eure Kreativität!
Jugendreferentin Agnes-Sophie von Tils
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