Pfingsten.
Der Tag des Heiligen Geistes.
Auf Hebräisch heißt der Geist „Ruach“.
Es bedeutet: Wind.
Und: Atem
Der Heilige Geist ist ein Windhauch, aber auch der Sturmwind.
Ruach kann feurig sein.
Energie Gottes, die zur eigenen Kraft, zum Mut, zum Widerstehen wird.
Der Geist Gottes macht Menschen trotz unterschiedlicher Sprache einmütig,
aber nicht uniform, er eint, ohne zu vereinnahmen.
Gottes Geist stellt Menschen in den weiten Raum der Freiheit.
Er macht lebendig, weht, wo er will.
Und ist lauter leuchtend rote Liebe.
Frohe Pfingsttage wünscht Ihnen
Ihre Pfarrerin Petra Schautt
Der Geist des Herrn erfüllt das All
1. Der Geist des Herrn erfüllt das All
mit Sturm und Feuersgluten;
er krönt mit Jubel Berg und Tal,
er lässt die Wasser fluten.
Ganz überströmt von Glanz und Licht,
erhebt die Schöpfung ihr Gesicht,
frohlockend: Halleluja.
4. Der Geist des Herrn durchweht die Welt
gewaltig und unbändig;
wohin sein Feueratem fällt,
wird Gottes Reich lebendig.
Da schreitet Christus durch die Zeit
in seiner Kirche Pilgerkleid,
Gott lobend: Halleluja.
EG 554 Text: Maria Luise Thurmair (1941) 1946
Melodie: Lobt Gott den Herrn, ihr Heiden all